Der Coronavirus

 

Was können Sie zum Schutz der Gesundheit im Augenblick tun ?

 

An erster Stelle stehen selbstverständlich die Vermeidung einer Infektion und die weitere Verbreitung. Hierfür ist das Händewaschen eine unerläßliche Maßnahme. Daher sollten Sie stets als Erstes unmittelbar nach Betreten Ihrer Privatwohnung die Hände gründlich waschen und hierzu auch Kinder und Gäste anhalten.

 

Meiden Sie größere Menschenansammlungen auf engem Raum. Das Fahrrad ist evtl. eine gute Alternative anstelle des öffentlichen Nahverkehrs.

Sollten Sie selbst grippale Symptome oder Fieber entwickeln, ist es nicht notwendig sofort einen Test auf das Virus zu veranlassen. Es gibt einen online-Test der Charité, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion abzuschätzen.Wie bei jedem anderen Infekt sollten Sie jedoch zu Hause bleiben, um niemand anderen anzustecken. Selbst wenn Sie sich mit dem Virus infiziert haben, werden Sie höchstwahrscheinlich nur unter grippalen Symptomen leiden. Machen Sie sich daher keine unnötigen Sorgen und tun Sie Ihr Mögliches, um niemand anderen anzustecken.

 

Der Verlauf der Erkrankung ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Eine mögliche Erklärung liefert eine Forschergruppe aus der Schweiz (www.doi.org/10.1016/S2213-2600(20)30116-8). Das Virus dringt über einen besondern Rezeptor (ACE2) in die Körperzellen ein. Dieser Rezeptor variiert aufgrund genetischer Unterschiede zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und kann durch bestimmte Medikamente ungünstig beeinflußt werden. Möglicherweise wird dadurch ein schwerer Verlauf der Erkrankung provoziert. Es handelt sich dabei um einige Blutdrucksenker (sogenannte ACE-Hemmer, AT2-Antagonisten) und Ibuprofen. Sollten Sie eines dieser Medikamente regelmäßig einnehmen, raten wir Ihnen diese Medikation in Absprache mit Ihrem Hausarzt zu ersetzen. Verzichten Sie auf Ibuprofen zur Schmerztherapie und Fiebersenkung und nutzen Sie Alternativen wie zB. Metamizol. 

 

Als Stärkung für Ihr Immunsystem raten wir Ihnen, auf eine sehr gute Versorgung mit Vitamin D zu achten. Die tägliche Einnahme von 4000 IE Vitamin D hat sich bei Virusinfekten generell als günstig erwiesen. Unterstützend können sie noch auf die Versorgung mit Zink (zB. 2 x 25mg Zinkbisglycinat täglich) achten.

 

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